Irenas Gelübde

Begleitprogramm in Kooperation mit dem Jüdischen Museum anlässlich der aktuellen Ausstellung 'Natalia Romek – Architekturen des Überlebens'

Vorstellung in der englischen Originalversion

Die 19-jährige Polin Irena Gut ist Haushälterin im Haus eines ranghohen Wehrmachts-Offiziers, als sie von der Auflösung des Ghettos erfährt. Kurz entschlossen versteckt sie zwölf jüdische Menschen am sichersten Ort, der ihr einfällt: im Keller des deutschen Majors Eduard Rügmer, für den sie arbeitet. In den folgenden zwei Jahren nutzt Irena ihre Gewitztheit und ihren Mut, um ihre neuen Freunde zu verstecken und dabei noch mit allem nötigen zu versorgen. Unter den Geretteten befanden sich Ida und Lazar Haller, die Eltern von Roman Haller. 1982 begegnete er der Lebensretterin seiner Eltern. Irena Gut Opdyke (1922-2002) wurde 1982 nämlich als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.

Kanada 2023; Regie: Louise Archambault

Darsteller: Sophie Nélisse, Dougray Scott, Andrzej Seweryn u.a.

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Ab 12 Jahren  |  100 Minuten

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