Filmgespräch: Tun und Lassen
Frankfurt-Premiere in Anwesenheit von Friedrich Rackwitz mit anschließendem Filmgespräch
Man sieht es diesem Berliner Altbau mit den bunten Graffitis nicht an: Hier, mitten in Neukölln, liegt die Fachklinik F42, in dem Menschen jeden Alters, aus unterschiedlichen Umfeldern versuchen, ein Leben ohne Sucht zu beginnen. Im Mittelpunkt des Films stehen die Rehabilitand:innen. Sie bilden hier eine besondere Wohngemeinschaft.
Das Team der F42 unterstützt sie mit einer einzigartigen Mischung aus Beziehung und Struktur; dafür kommen sie aus ganz Deutschland hierher. Die extreme Nähe zwischen dem Hilfsangebot der Klinik und den Verführungen auf der Straße direkt davor verlangt Anstrengung und Eigenverantwortung — von den Rehabilitand:innen wie von den Betreuenden. TUN UND LASSEN erzählt von Rückschlägen, vor allem aber von den kleinen Momenten dazwischen — und von der Entscheidung, die jeden Tag neu ansteht.
Deutschland 2026; Regie: Friedrich Rackwitz
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