Un rêve plus long que la nuit

Sondervorstellung in Kooperation mit der Schirn-Kunsthalle am Fr, den 3.2. um 18:30 Uhr

Vorstellung in franz. Original mit englischen Untertiteln und mit Einführung von Dr. Beate Kemfert (Direktorin der Kunst und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim)

„Un Rêve Plus Long Que la Nuit“ (1975) beginnt im Film selbst mit dem Titel „Camélia und der Drache“, den zentralen Filmfiguren. Camélia wird von einem Mädchen und einer jungen Frau gespielt, der Drache ist ein bewegliches Kunstobjekt von Niki de Saint Phalle. Ihre künstlerische Formensprache bestimmt Kostüme wie Ausstattung der farbenfrohen Märchenwelt, kontrastiert von Maschinen des Schweizer Kinetikers Jean Tinguely. Groteske plastische Phalli feuern wie Kanonen. Tinguely spielt nicht nur selbst mit, sondern seine begehbare Skulptur „Le Cyclop“, 1970 bei Milly-la-Forêt, ist ebenso Spielort. Die Handlungsfolge geben Tarot-Karten - 'die Hexe', 'der Tod' und 'die Verliebten' - vor. Im Traum vertraut sich das Kind Camélia der Hexe, die ihr einen Schatz verheißt, und dem Tod an. Auf der Schatzsuche erlebt sie die Verwandlung in eine Erwachsene und schließlich Krieg und Zerstörung. Nachdem auch der Drache gestorben ist, gehen Camélia und der Tod gemeinsam in den Sonnenuntergang.

Frankreich, 1975; Regie und Drehbuch: Niki De Saint Phalle

Darsteller:innen: Laura Duke Condominas, Laurence Bourqui, Laurent Condominas, Niki De Saint Phalle, Jean Tinguely, Rico Weber, Bernhard Luginbühl, Daniel Spoerri u.a.

 

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Ab 18 Jahren  |  76 Minuten

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