Stadt der verlorenen Seelen

BEST OF… ROSA VON PRAUNHEIM

Retrospektive präsentiert im Rahmen von Cinéma Nostalgica

war Filmemacher, Aktivist und Ikone der Schwulenbewegung: Am 17. Dezember, ist Rosa von Praunheim im Alter von 83 Jahren gestorben. Er war ein kompromissloser Streiter für die Sichtbarkeit schwuler Lebensrealität. Rosa von Praunheims Filme provozierten einen gesellschaftlichen Wandel, der queeres Leben in Deutschland normalisierte. Der Film- und Theaterregisseur drehte in über 50 Jahren künstlerischen Schaffens über 150 Kurz- und Langfilme, bei denen primär queere Sujets im Mittelpunkt stehen. Mit seinem Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" von 1971 wurde er zu einer der ersten und wichtigen Figuren der politischen Lesben- und Schwulenbewegung. Wir huldigen dem Künstler mit einer Werkschau im Rahmen unserer „Best Of…“-Filmreihe.

Stadt der verlorenen Seelen ist eine primär fiktionale Erzählung über das Leben US-amerikanischer Cabaret-Darsteller und anderer Einwanderer in Berlin. Die Darsteller ringen um soziale Anerkennung und berufliche Perspektiven, dabei bringen sie authentische Aspekte ihrer Biografien und Lebenserfahrungen in die Handlung ein. In den Hauptrollen sind Jayne County und Angie Stardust zu sehen.

Deutschland 1983; Regie: Rosa von Praunheim

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Ab 16 Jahren  |  91 Minuten

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