Meine Mütter - Spurensuche in Riga

BEST OF… ROSA VON PRAUNHEIM

Retrospektive präsentiert im Rahmen von Cinéma Nostalgica

Er war Filmemacher, Aktivist und Ikone der Schwulenbewegung: Am 17. Dezember, ist Rosa von Praunheim im Alter von 83 Jahren gestorben. Er war ein kompromissloser Streiter für die Sichtbarkeit schwuler Lebensrealität. Rosa von Praunheims Filme provozierten einen gesellschaftlichen Wandel, der queeres Leben in Deutschland normalisierte. Der Film- und Theaterregisseur drehte in über 50 Jahren künstlerischen Schaffens über 150 Kurz- und Langfilme, bei denen primär queere Sujets im Mittelpunkt stehen. Mit seinem Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" von 1971 wurde er zu einer der ersten und wichtigen Figuren der politischen Lesben- und Schwulenbewegung. Wir huldigen dem Künstler mit einer Werkschau im Rahmen unserer „Best Of…“-Filmreihe.

Als der deutsche Regisseur Rosa von Praunheim im Jahr 2000 erfährt, dass er als Kind adoptiert wurde, hat er weder einen Nachnamen, noch irgendwelche Details über seine leiblichen Eltern. Trotzdem macht er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Eine Suche, die ihn nicht nur in das Zentralgefängnis von Riga führt und ihn zwingt, immer tiefer in die deutsch-baltische Geschichte einzudringen, sondern auch eine Suche, die ihn erkennen lässt, dass er nicht nur eine Mutter hat. Er hat zwei. (j.b.)

Deutschland 2007; Regie: Rosa von Praunheim

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Ab 12 Jahren  |  87 Minuten

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