Lola

Ausgewählte Werkschau und Hommage zum Tod der deutschen Schauspielikone

Über Jahrzehnte stand Mario Adorf vor der Kamera und prägte so den deutschen sowie internationalen Film. Im April ist er mit 95 Jahren gestorben. Adorf gehörte zu den großen deutschen Film- und Fernsehstars der Nachkriegsgeschichte. In einer subjektiven Werkschau huldigen wir dem unvergesslichen Meister der Schauspielkunst.

Der letzte Film von Rainer Werner Fassbinders BRD-Trilogie aus dem Jahr 1981 ist ein mitreißendes Porträt von Liebe und Eifersucht, Ehrlichkeit und Korruption, schönem Schein und spießigem Lebensglück - erzählt als melodramatische Komödie, gekleidet in die Bonbon-Farben der Adenauer-Ära: Eine Stadt in Deutschland-West im Jahre 1957. Hochkonjunktur-Fieber, Wirtschaftswunder-Optimismus. Am Tage ist man geschäftstüchtig, nachts treffen sich die Herren bei Prostituierten, Sekt und Gesang. In der Villa Fink begeistert Lola (Barbara Sukowa) die Honoratioren und Geschäftsleute. Ihr Favorit ist der Baulöwe Schuckert (Mario Adorf), der jeden in der Hand hat und alles in die eigene Tasche steckt - bis ein Gegenspieler auf den Plan tritt - und schon ist es geschehen um Contenance und Fasson ...

Deutschland 1981;Regie: Rainer Werner Fassbinder

Besetzung: Barbara Sukowa, Armin Müller-Stahl, Mario Adorf, Matthias Fuchs, Helga Feddersen, Karin Baal

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Ab 16 Jahren  |  109 Minuten

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