Häxan - Hexen (1922)

(Dis-)Harmonie - Die Reihe für den abseitigen Film

Exklusive Wiederaufführung zum 100. Jubiläum mit Einführung von Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger.

Vorstellung in schwed. OmU

Im Herbst 1922 feierte Benjamin Christensens HÄXAN Weltpremiere und sorgte für reichlich Diskussion. Gewaltdarstellung und nackte Haut in diversen Folterszenen lösten Kontroversen aus. Die Kirche ging nahezu überall gegen den Film auf die Barrikaden. Zensoren schlugen zu, teilweise kam es zu Kürzungen, teilweise zu Verboten – so auch in Deutschland. In seinem wie eine Dokumentation aufgezogenen, episodisch erzählten Film setzt sich der schwedische Regisseur mit der Behandlung von Hexen über die Zeit und dabei vor allem mit der Hexenverfolgung auseinander. Er zeigt zuerst, wie Hexen so tätig sind, sich Mixturen brauen oder Leute verhexen, aber in weiteren Abschnitten auch, wie ihnen der Prozess gemacht wird und sie schließlich gefoltert werden. Die eingesetzten Spezialeffekte waren revolutionär und ihrer Zeit voraus. Einmalige Aufführung mit deutschen Untertiteln.

Schweden 1922; Regie: Benjamin Christensen

Darsteller: Maren Pedersen, Clara Pontoppidan, Elith Pio u.a.

 

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Ab 18 Jahren  |  100 Minuten

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