FILMGESPRÄCH: Gondola

Frankfurt-Premiere in Anwesenheit mit Regisseur Veit Helmer sowie einem Georgischem Frauenchor

Eine altmodische Seilbahn mit zwei Gondeln verbindet ein Dorf in den Bergen Georgiens mit einer Kleinstadt im Tal. Als der alte Schaffner stirbt, nimmt Iva (29) seinen Platz ein, während Nino (31) schon länger dort arbeitet. Immer dann, wenn Ivas Gondel hochfährt, fährt Ninos Gondel runter und umgekehrt. Alle halbe Stunde sehen sich die beiden auf halber Strecke. Aus anfänglich kollegialen Grüßen wird allmählich Necken. Und aus Necken wird Flirten. Sie verwandeln ihre Gondeln in romantische Flugobjekte und versuchen sich gegenseitig zu beeindrucken. Zum Ärger ihres griesgrämigen und eifersüchtigen Chefs. Eines Abends treffen sie sich nach Dienstschluss. Doch Ninos Wunsch als Flugbegleiterin bei der georgischen Fluggesellschaft zu arbeiten, stellt die Beziehung auf eine Probe. Kann die Dorfgemeinschaft den beiden helfen ihr Glück zu finden?

Veit Helmers neuer Film GONDOLA ist eine Liebeskomödie der anderen Art. Der Film verzichtet gänzlich auf Dialoge und erzählt die Geschichte der zwei Gondelfahrerinnen durch die subtile Körpersprache der hervorragenden Hauptdarstellerinnen (Nino Soselia, Mathilde Irrmann), die sorgfältig komponierten Bilder und das eindrucksvolle Sounddesign. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein moderiertes Filmgespräch statt.

Georgien 2022; Regie: Veit Hellmer; Darsteller: Nino Soselia, Mathilde Irrmann

 

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Ab 6 Jahren  |  83 Minuten