Alles auf Anfang

Ein Dokumentarfilm über Schlaganfallbetroffene und ihre Angehörigen mit Publikumsdiskussion mit den Protagonist*innen und Regisseuren am 15.09. um 18:30 Uhr im CInema. Eintritt frei, Kartenreservierung: www.medienprojekt-wuppertal.de

Der Film begleitet drei Schlaganfallbetroffene und ihre Angehörigen in ihrem neuen Alltag nach dem Schlaganfall. Im Zentrum stehen ihre Erfahrungsgeschichten: Wie haben sie den Schlaganfall erlebt und überlebt? Wie verliefen die Akutbehandlung und die Reha? Welche Folgen hatte der Schlaganfall für Familie, Arbeit und Beziehungsleben? Wie ist danach der Lebensalltag mit eventuellen Behinderungen?

Desirée (30) hatte mehrere Schlaganfälle während ihrer ersten Schwangerschaft. Sie überlebte mit körperlichen Einschränkungen, doch ihr Kind verstarb. Durch ehrgeizige Ziele und die Unterstützung ihrer Familie konnte sie sich zurück ins Leben kämpfen. Desirées Mutter erlebte den gesamten Weg von der Akutversorgung über die Reha bis zum heutigen Alltag.

Insgesamt vier Schlaganfälle hat Albert (66) seit 1999 überlebt. Da er heute im Rollstuhl sitzt, ist er im Alltag auf die Pflege seiner Ehefrau Karin angewiesen. Die beiden engagieren sich in Selbsthilfegruppen, um andere Betroffene zu beraten und über individuelle Sorgen zu sprechen. Diana (52) lag bereits im Koma, als sie der Schlaganfall traf. Sie hatte zuvor einen Suizidversuch überlebt und einen Schlaganfall im Krankenhaus erlitten. Auch wenn Sprechen für Diana anstrengend wie ein Marathon ist, macht sie stetige Fortschritte.

Im Film werden neben den individuellen Krankheitsgeschichten auch die Reha und die Folgen für die Betroffenen thematisiert. Das neue Leben mit neuen Rollen, Einschränkungen und Abhängigkeiten wird ebenso beleuchtet wie neue Lebensziele, positive Erkenntnisse und der Wille zu leben. »Alles auf Anfang« zeigt anderen Betroffenen und ihren Angehörigen Handlungsstrategien auf, regt einen Erfahrungsaustausch an und macht Mut für den eigenen Weg.

m Vorfilm wird ein weiteres Betroffenenporträt gezeigt. Das Projekt ist gefördert durch Aktion Mensch.

Regie: Paul Reinholz, Sebastian Bergfeld

 

 

 

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Ab 0 Jahren  |  75 Minuten